Diagnosestellung online – Mit Symptomen zur Krankheit

Ein medizinisches Informationsportal für Patienten, Gesundheitsinteressierte und Mediziner.  Mit Symptomen und Beschwerden stellen Sie online eine Diagnose .

Wo sind die Beschwerden oder Symptome zu lokalisieren?

  Kopf: Auge, GesichtHaare, Hals, Rachen, Genick, Haar, Haut, Kopf, Mund, Zähne, Nase, Ohr, Atmung

 Rumpf: AtmungsorganeBauch, Brust, Harnwege, Haut, Herz, Rumpf, Hüfte, Geschlechtsorgane, Schulter, Verdauungsorgane, Rücken, Harnwege

 Sonstiges: ArmBein, Haut, Hand, Fuß, Blutwerte 

Krankheiten und Symptome am Kopf Krankheiten und Symptome an der Schulter Krankheiten und Symptome am Rücken Krankheiten und Symptome am Rumpf / Torso Krankheiten und Symptome der Haut Blutwerte / Laborwerte Krankheiten und Symptome am Fuss Krankheiten und Symptome am Bein Krankheiten der Frau und des Mannes Krankheiten und Symptome an der Hand Krankheiten und Symptome bei Ausscheidung Krankheiten und Symptome bei Ausscheidung Krankheiten und Symptome am Bauch Krankheiten und Symptome am Arm Krankheiten und Symptome im Brustbereich Krankheiten und Symptome am und im Hals Krankheiten und Symptome am oder im Mund Krankheiten und Symptome an der Nase Krankheiten und Symptome am Ohr Krankheiten und Symptome am Auge Krankheiten und Symptome an den Haaren Krankheiten und Symptome an den Atmungsorganen Krankheiten und Symptome am Herzen

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Diagnose online:

Die Diagnose (griechisch διάγνωση, jeweils heutige Aussprache diágnosi, wörtlich „die Durchforschung“ im Sinne von „Unterscheidung“, „Entscheidung“; aus δια-, dia-, „durch-“ und γνώση, gnósi, „die Erkenntnis“, „das Urteil“) ist in Berufen der Gesundheit wie Medizin, Pflege, Physiotherapie oder der Psychologie die genaue Zuordnung von Befunden – diagnostischen Zeichen oder Symptomen – zu einem Krankheitsbegriff oder einer Symptomatik. Im weiteren Sinn handelt es sich bei der Diagnose um die Zuordnung von Phänomenen zu einer Kategorie mit dem Zweck einer Diagnosestellung.

Diese Entscheidung für eine bestimmte Krankheit oder Verletzung (Kategorie) anhand der erhobenen, d. h. wahrgenommenen Befunde (Symptome und/oder Zeichen; Phänomene) muss auch aus rechtlichen Gründen schriftlich dokumentiert werden. Bei der Erstellung einer Diagnose wird häufig intuitiv oder explizit das Bayes-Theorem angewendet. Jedoch findet auch intuitiv eine Zuordnung von bekannten Symptombildern zu einer oder mehreren Kategorien bzw. Diagnosen statt.

Die Methoden der Diagnosefindung (z. B. Anamneseerhebung, körperliche Untersuchung, Anwendung bildgebender Verfahren wie Röntgen/MRT oder Analytik mit Laborwerten des Bluts und anderen Körperflüssigkeiten) werden mit dem Begriff der Diagnostik zusammengefasst. Durch das diagnostische Vorgehen wird immer eine positive Diagnose angestrebt, die immer dann gestellt werden kann, wenn die Konstellation der erhobenen anamnestischen Angaben und/oder Befunde spezifisch für ein Krankheitsbild ist. Man spricht hierbei auch von einer direkten Diagnose mit Diagnosestellung. Sind die erhobenen Befunde hierfür nicht ausreichend, werden in der Regel weitere Untersuchungen zur Diagnosesicherung notwendig. Einige Krankheiten sind lediglich durch unspezifische Symptome gekennzeichnet. In diesen Fällen wird die Menge möglicher Diagnosen immer stärker eingeschränkt, bis eine ausreichende Basis für die Entscheidung für eine bestimmte Ausschlussdiagnose oder zumindest ein bestimmtes therapeutisches Verfahren besteht. In der Regel wird dann eine Diagnose ohne Diagnosestellung praktiziert.

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Als Differenzialdiagnose (auf Befundschreiben abgekürzt DD) bezeichnet man die Gesamtheit aller Diagnosen, die als Erklärung für ein Symptom (Krankheitszeichen) oder eine Kombination mehrerer Symptome möglich sind.

Eine positive Diagnose kann gestellt werden, wenn die Symptome und/oder Befunde spezifisch für diese Diagnose sind. Weit häufiger ist die sogenannte Ausschlussdiagnose, bei der durch weitere Untersuchungen alle anderen in Frage kommenden Diagnosen ausgeschlossen werden: Im praktischen Vorgehen schließt man gewöhnlich zuerst solche Diagnosen aus, die für den Patienten akut lebensbedrohlich wären. Anschließend richtet sich die Auswahl weiterer diagnostischer Maßnahmen nach der Wahrscheinlichkeit, Therapierbarkeit und Bedrohlichkeit der auszuschließenden Diagnosen und dem mit der Maßnahme verbundenen Aufwand und Risiko. Der Vorgang endet, wenn nur noch eine Diagnose in Frage kommt. Häufig wird der Vorgang vorher abgebrochen – und zwar vernünftigerweise, wenn die verbleibende Differenzialdiagnose nur noch Entitäten enthält, die entweder

  • nicht therapierbar sind
  • nicht therapiebedürftig sind oder
  • alle die gleiche (dann oft symptomatische) Therapie nahelegen.

Bei der Erstellung einer Differenzialdiagnose kommen häufig die induktiven Methoden von John Stuart Mill zur Anwendung.