Die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme ( ICD Diagnose Schlüssel, engl.: International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems ) ist das wichtigste, weltweit anerkannte Diagnoseklassifikations- und Verschlüsselungssystem der Medizin. Es wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegeben.
In Deutschland sind die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte und ärztlich geleiteten Einrichtungen laut § 295 Absatz 1 Satz 2 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (Abrechnung ärztlicher Leistungen) verpflichtet, Diagnoseschlüssel nach ICD - 10 GM zu verschlüsseln.
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Diagnose online
Die Diagnose, wörtlich „die Durchforschung“ im Sinne von „Unterscheidung“, „Entscheidung“; ist in Berufen der Gesundheit wie Medizin, Pflege, Physiotherapie oder der Psychologie die genaue Zuordnung von Befunden – diagnostischen Zeichen oder Symptomen – zu einem Krankheitsbegriff oder einer Symptomatik. Im weiteren Sinn handelt es sich bei der Diagnose um die Zuordnung von Phänomenen zu einer Kategorie mit dem Zweck einer Diagnosestellung.
Diese Entscheidung für eine bestimmte Krankheit oder Verletzung (Kategorie) anhand der erhobenen, d. h. wahrgenommenen Befunde (Symptome und/oder Zeichen; Phänomene) muss auch aus rechtlichen Gründen schriftlich dokumentiert werden. Bei der Erstellung einer Diagnose wird häufig intuitiv oder explizit das Bayes-Theorem angewendet. Jedoch findet auch intuitiv eine Zuordnung von bekannten Symptombildern zu einer oder mehreren Kategorien bzw. Diagnosen statt.
Die Methoden der Diagnosefindung (z. B. Anamneseerhebung, körperliche Untersuchung, Anwendung bildgebender Verfahren wie Röntgen/MRT oder Analytik mit Laborwerten des Bluts und anderen Körperflüssigkeiten) werden mit dem Begriff der Diagnostik zusammengefasst. Hausarzt, Neurologie, Urologie, Dermatologie,Gynäkologie ( Hier finden Sie einen guten Frauenarzt in Nürnberg ), HNO, Chirurgie, Augenheilkunde, Zahnarzt. Durch das diagnostische Vorgehen wird immer eine positive Diagnose angestrebt, die immer dann gestellt werden kann, wenn die Konstellation der erhobenen anamnestischen Angaben und/oder Befunde spezifisch für ein Krankheitsbild ist. Man spricht hierbei auch von einer direkten Diagnose mit Diagnosestellung. Sind die erhobenen Befunde hierfür nicht ausreichend, werden in der Regel weitere Untersuchungen zur Diagnosesicherung notwendig. Einige Krankheiten sind lediglich durch unspezifische Symptome gekennzeichnet. In diesen Fällen wird die Menge möglicher Diagnosen immer stärker eingeschränkt, bis eine ausreichende Basis für die Entscheidung für eine bestimmte Ausschlussdiagnose oder zumindest ein bestimmtes therapeutisches Verfahren besteht. In der Regel wird dann eine Diagnose ohne Diagnosestellung praktiziert. Read more >
Hausarzt
Ein Hausarzt ist ein niedergelassener ( freiberuflicher ) Arzt, der für den Patienten meist die erste Anlaufstelle bei medizinischen Problemen ist und nach dem Hausarztmodell sogar sein muss.
In Deutschland sind als Hausärzte tätig:
- Fachärzte für Allgemeinmedizin
- Hausärztlich niedergelassene Fachärzte für Innere Medizin
- So genannte praktische Ärzte, also ohne Facharztanerkennung. (Für die Kassenzulassung bedarf es heute einer Facharztprüfung, die Neuzulassung eines prakt. Arztes als Vertragsarzt ist heute nicht mehr möglich.)
- Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin (früher Kinderarzt).
Diagnose Programm – Mit Symptomen zur Krankheit
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