Archiv für die Kategorie ‘Lokalisation’

Hals Nasen Ohren Heilkunde

Dienstag, 14. August 2007

Die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (kurz HNO-Heilkunde) stellt ein Teilgebiet der Medizin dar, das sich mit Erkrankungen, Verletzungen, Verletzungsfolgen, Fehlbildungen und Funktionsstörungen der Ohren, der oberen Luftwege, der Mundhöhle, des Rachens, des Kehlkopfes, der unteren Luftwege und der Speiseröhre befasst; im weiteren Sinne mit den oben genannten Problemen im gesamten Kopf- und Halsbereich.

Wo haben Sie die Beschwerden?

Im Englischen wird statt HNO das Kürzel ENT (für „Ears Nose and Throat“) verwendet, für die internationale wissenschaftliche Verständigung auch ORL für Oto-Rhino-Laryngologie (v.  griech. ὠτίον „Ohr“, ῥίς, ῥινός rhino „Nase“, λάρυγξ laryngo „Kehle“ und λόγος logos „Lehre“).

Laut Bundesärztekammer lautet die Definition der geplanten neuen Ausbildungsordnung HNO so: Das Gebiet Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde umfasst die Vorbeugung, Erkennung, konservative und operative Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von Erkrankungen, Verletzungen, Fehlbildungen, Formveränderungen und Tumoren des Ohres, der Nase, der Nasennebenhöhlen, der Mundhöhle, des Pharynx und Larynx und von Funktionsstörungen der Sinnesorgane dieser Regionen sowie von Stimm-, Sprach-, Sprech- und Hörstörungen.

Überschneidungen ergeben sich mit den medizinischen Teilgebieten Kinderheilkunde, Kinderchirurgie, Neurologie, Orthopädie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Dermatologie und Allergologie und Innere Medizin Schwerpunktkompetenz Pneumologie.

Zum anatomischen Block Ohren gehören: Ohrmuschel und Ohrläppchen, Gehörgang, Mittelohr, Innenohr sowie zentrale Hörbahnen und Hörzentren. Die oberen Luftwege bestehen aus: Äußerer Nase, Nasenhaupthöhlen, Nasennebenhöhlen, Nasenrachenraum, Rachenmandel und Rachen. Die unteren Luftwege bestehen aus Kehlkopf und Luftröhre. Zur Mundhöhle zählen Mundschleimhaut, Zunge, Gaumenmandeln sowie alle Speicheldrüsenausgänge im engeren Sinne und die Speicheldrüsen im weiteren Sinne. Der Rachen geht in den Speiseröhreneingang und den Eingang zum Kehlkopf über, anatomisch handelt es sich um Oropharynx und Hypopharynx.

Die HNO-Heilkunde sieht sich in der Behandlung von Erkrankungen weitgehend der wissenschaftlichen Medizin verbunden; jedoch gelangen auch Naturheilverfahren zur Anwendung.

Im operativen Bereich treten mikrochirurgische Operationsverfahren immer mehr in den Vordergrund, insbesondere im Bereich der Mittel- und Innenohrchirurgie, der Nasen- und Nasennebenhöhlenchirurgie Endoskopie und der Kehlkopfchirurgie, jedoch nicht nur im Sinne der anatomischen Wiederherstellung, sondern auch im Sinne der Funktionserhaltung, Funktionsverbesserung und posttraumatisch der Funktionswiederherstellung. Auch plastisch chirurgische Eingriffe im Gesichtsbereich, bei Ohrmuschelfehlstellungen und Deformitäten der äußeren Nase, hier insbesondere des knöchernen Nasengerüstes, gehören heute in der HNO-Heilkunde zu den etablierten Behandlungsmethoden. Auch große Bereiche der Tumorchirurgie des Halses und der Mundhöhle gehören zur HNO. Die endoskopische Entfernung verschluckter und inhalierter Fremdkörper stellt eine weitere Domäne der HNO-Heilkunde dar.

Krankheiten und Symptome am Ohr

Montag, 13. August 2007

Was haben Sie für Beschwerden?

Das Ohr (lat. auris) ist ein Sinnesorgan, ein Sensor, mit dem akustische Signale, also Schall, Töne oder Geräusche als akustische Wahrnehmungen aufgenommen werden.
Der Begriff Hören bezeichnet als Oberbegriff in der Physiologie die Gesamtheit von Ohren, Nervus cochlearis und Auditiver Cortex im Gehirn.

Ohr

Das menschliche Ohr kann auf verschiedenartige Weisen erkranken, die jeweils für den betroffenen Teil des Ohres spezifisch sind.

  • Das Außenohr ist durch seine relativ dünne Haut im Gehörgang und in der Ohrmuschel empfänglich für Infektionen mit Bakterien oder Pilzen. Diese führen zur häufig beobachteten Ohrenentzündung oder Otitis. Durch geschwächte Abwehr und mangelhafte Behandlung kann die Infektion auf den Knochen, der den Gehörgang umgibt, übergreifen und dessen Vereiterung verursachen. Man spricht dann von einem Cholesteatom, das nur operativ behandelt werden kann.
  • Es gibt angeborene und erworbene Ohrmuschelfehlbildungen. Die häufigste angeborene Ohrmuschelfehlbildung sind die abstehenden Ohren, seltener sind zweit- oder drittgradige Ohrmuschelfehlbildungen wie die Mikrotie. Erworbene Ohrmuschelfehlbildungen entstehen durch Unfälle oder auch Tierbißverletzungen.
  • Auch das Mittelohr kann von einer Entzündung und Vereiterung betroffen sein. Diese erzeugen oft einen Überdruck im Mittelohr, weil die Eustachische Röhre anschwillt und die Entzündungsprodukte nicht abfließen können. Durch den Überdruck entsteht am Trommelfell eine schmerzhafte Dehnung. Durch die Infektion können auch die Gehörknöchelchen angegriffen und zerstört werden. Das Mittelohr kann weiterhin durch große Schalldrücke beschädigt werden, wie sie bei Explosionen entstehen. Zusammen mit den anderen hieraus entstandenen Schäden spricht man vom Knalltrauma.
  • Die häufigsten Erkrankungen des Innenohres treten im Zusammenhang mit dauerhafter Lärmbelastung und Knalltraumata auf. Hierbei werden zuerst die äußeren und später auch die inneren Haarzellen geschädigt. Die Umwandlung der mechanischen Reize in Nervenimpulse ist dann nicht mehr möglich und eine Schwerhörigkeit stellt sich ein. In diesem Zusammenhang tritt auch oft Tinnitus auf. Weiterhin ist das Innenohr Ziel von vor allem viralen Infektionen, wie Meningitis, Masern und Mumps. Auch verschiedene Medikamente (z.B. Gentamicin) können das Innenohr schädigen. Welche Ursachen ein sogenannter Hörsturz hat, bei dem plötzlich Hörverlust, Tinnitus und Schwindel auftreten können, ist noch nicht generell erforscht.
  • Die Knorpelhautentzündung: Sie beginnt durch eine kleine Wunde im oder am Ohr und wird durch Bakterien z.B. im Wasser ausgelöst. Durch die Entzündung entsteht eine Schwellung der Ohrmuschel und des Gehörgangs, die ein umgangssprachliches Segelohr hervorruft. Diese Erkrankung sollte durch intravenöse Zufuhr von Antibiotika (stationär) behandelt werden, da sich sonst in dem betroffenen Knorpel Kalkablagerungen bilden, die zu einem dauerhaft Segelohr führen.

Zur Diagnostik von Erkrankungen des Ohres stehen neben den allgemein üblichen Methoden der Medizin wie Röntgenuntersuchungen, serologischen und visuellen Untersuchungen auch Hörtests zur Verfügung.

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Krankheiten und Symptome an der Nase

Samstag, 11. August 2007

Was haben Sie für Beschwerden?

Die Nase (verwandt mit lat. nasus, nicht daraus entlehnt) ist in der Anatomie das Organ von Wirbeltieren, das die Nasenlöcher sowie die Nasenhöhle beherbergt. Bei den Menschen und den meisten anderen Säugetieren liegt die Nase entweder im Gesichtszentrum oder an der vorderen Spitze der Schnauze. Hinter dem Nasenraum liegt der Rachen, der Speise- und Luftweg verbindet.

Nase

Durch die Nase wird die Atemluft ein- und ausgeatmet, wobei sie kalte Luft erwärmt und anfeuchtet. Dabei fangen die Nasenhaare und die Flimmerhärchen Fremdpartikel ab. Dank der Nase kann man auch mit geschlossenem Mund atmen. Dies wird bei der sog. zirkulären Atmung ausgenutzt.

Die Nasenmuscheln stellen sogenannte unechte Schwellkörper dar, weshalb sie ihre Größe erheblich ändern können.

Beim Menschen findet die Nasenatmung in körperlicher Ruhe nicht gleichmäßig durch beide Nasenlöcher statt. Der Luftstrom durch jeweils eines ist verringert, um eine Regeneration seiner Schleimhaut zu ermöglichen. Alle etwa 20-30 Minuten wechselt der Hauptstrom zum jeweils anderen Nasenloch, was bei einer gesunden Nase unbemerkt vonstatten geht.

Die Regio olfactoria der Nase ist Sitz des Geruchsorgans.

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krankhafte Veränderungen der Zunge

Samstag, 11. August 2007

Farbveränderungen der Zunge und Beläge können Hinweise auf Erkrankungen der inneren Organe geben:

Die Zunge (lat. Lingua, griech. γλῶσσα Glossa) ist ein länglicher, von Schleimhaut überzogener Muskelkörper, der auf dem Boden der Mundhöhle liegt und diese bei geschlossenen Kiefern fast ganz ausfüllt.

Zunge

Sie nimmt am Kauen, Saugen und Schlucken teil, ist mit Sinnesorganen für das Schmecken und Tasten ausgestattet und ist ein wichtiger Bestandteil der Sprachbildung. Die Oberseite der Zunge (der Zungenrücken, Dorsum linguae) ist etwas gewölbt, liegt ganz frei und zeigt hinten eine dreieckige Vertiefung, das blinde Loch, in dem sich mehrere Schleimdrüsen öffnen.

Die untere Fläche ist mit ihrem mittleren Teil an den Boden der Mundhöhle angewachsen und vorn durch eine Falte der Mundschleimhaut, das Zungenbändchen (Frenulum linguae), so angeheftet, dass nur die Spitze und die Seitenränder frei sind. Erstreckt sich das Zungenbändchen zu weit nach vorn, so wird dadurch die freie Beweglichkeit der Zunge beeinträchtigt. Dieser Fehler kann durch einen Schnitt in das Zungenbändchen (Zungenlösung) beseitigt werden.

Der hinterste, dickste Teil der Zunge, die Zungenwurzel (Radix linguae), ist am Zungenbein befestigt, das im oberen Teil des Halses liegt und durch Muskeln und Bänder wieder mit dem Kehlkopf in Verbindung steht.

In der Mittellinie der Zunge ist eine Art senkrechte Scheidewand, das Septum linguae. Im Übrigen besteht die Zunge jedoch vorwiegend aus Muskelfasern mit zahlreichen dazwischen verlaufenden Nerven und Blutgefäßen. Die Muskelfasern sind in allen drei Raumrichtungen angeordnet und ermöglichen dadurch die überaus große Beweglichkeit der Zunge.

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Zähne

Samstag, 11. August 2007

Was haben Sie für Beschwerden?

Zähne (latein. Dentes; der Zahn = Dens; dentis = des Zahnes; dental = den Zahn betreffend; griech. Odous; Plural Odontes) sind Hartgebilde in der Mundhöhle, die als modifizierte Teile des Hautskeletts in ihrer Gesamtheit das Gebiss bilden. zahn

Die Zahnmedizin (Stomatologie) beschäftigt sich mit den Erkrankungen der Zähne und deren Therapie, der auf diesem Gebiet spezialisierte Mediziner ist der Zahnarzt. Erkrankungen des Zahnhalteapparats sind Gegenstand der Parodontologie. Durch regelmäßige Zahnpflege kann vielen Erkrankungen vorgebeugt werden.

Die häufigste Krankheit der Zähne und des Menschen überhaupt ist die Zahnkaries (Zahnfäule). In Deutschland sind nur ca. ein Prozent der Erwachsenen kariesfrei, also haben naturgesunde Zähne[1]. Auch Erkrankungen des Zahnhalteapparats (siehe Zahnfleisch, Parodontitis) sind häufig.

Bereits in der Steinzeit wurden entzündete Zähne fachkundig gezogen, und seit Jahrtausenden gehören Zahnfüllungen (vulgo „Plomben“), vereinzelte Zahnkronen und Kiefer-Operationen zur Gesundheitspflege von Kulturvölkern.

Wenn heute durch notwendig gewordene Extraktionen größere Zahnlücken entstehen, wird häufig eine Zahnprothese („dritte Zähne“) oder eine Brücke eingesetzt. Seit etwa 20 Jahren besteht auch die Möglichkeit metallener Zahnimplantate, die im Kiefer einwachsen und später überkront werden. Wachsende Bedeutung hat auch die Mundhygiene, die von Zahnärzten zur Gesunderhaltung des Zahnfleisches angeboten wird.

Cave: In seltenen Fällen kann akut auftretender Zahnschmerz einziges Symptom eines Herzinfarkts sein.

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Krankheiten und Symptome am Mund oder den Zähnen

Freitag, 10. August 2007

Wo haben Sie die Beschwerden?

Der Mund ist beim Menschen die Körperhöhle und die ihn umgebenden Weichteile im Kopf, die den obersten Teil des Verdauungstrakts bildet. Er ist die Körperöffnung, durch die Nahrung aufgenommen wird (bei Tieren: Maul). Er dient beim Menschen außerdem der Stimmbildung (Phonetik) und auch zur Atmung.

Mund / Zähne

Beim Menschen bilden der Mund und seine Teile die vordere Öffnung des menschlichen Verdauungstraktes. In ihm wird die Verdauung eingeleitet. Die drei Hauptteile des Mundes sind:

  • die Mundspalte, die von den Lippen umschlossen wird
  • der Vorhof, der sich einerseits zwischen Lippen und Wangen, sowie andererseits zwischen Ober- und Unterkiefer nebst Zahnreihen befindet und
  • die Mundhöhle, mit dem Mundboden, der Zunge und dem Gaumen.

Neben seinen Verdauungsfunktionen, dem Kauen – also Zerkleinern und Einspeicheln – dient er außerdem der Stimmbildung und kann zur Atmung genutzt werden. Die Lippen drücken zusammen mit der mimischen Muskulatur menschliche Gefühle aus. Der Mundraum geht in den Rachenraum über.

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Krankheiten und Symptome bei Ausscheidung

Montag, 06. August 2007

Was haben Sie für eine Beschwerde?

Als Ausscheidung (v. lat.: excernere = ausscheiden) wird die Exkretion unerwünschter körpereigener Stoffwechselprodukte und körperfremder Stoffe aus dem Körper in die Umwelt bezeichnet. Dieser Vorgang ist überlebenswichtig. Wird er zu lange unterbrochen, führt die Ansammlung schädigender Substanzen im Körper zu einer Vergiftung. Die Produkte dieses Vorganges werden Exkrete oder auch Ausscheidungen genannt.

Die Exkretion ist ein aktiver Vorgang und nicht zu verwechseln mit einer passiven Abgabe von Substanzen an die Umwelt, wie beispielsweise bei der Diffusion überschüssigen Kohlenstoffdioxids aus dem Blut in die Atemluft.

Demgegenüber schließt Sekretion als allgemeiner Überbegriff für die Absonderung von Biomolekülen und Flüssigkeiten aus Zellen – neben der Exkretion – vor allen Dingen auch die Abgabe nützlicher Stoffe innerhalb des Körpers mit ein.

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Krankheiten und Symptome am Geschlecht

Montag, 06. August 2007

Beschwerden der Frau oder des Mannes?

Die Geschlechtsorgane (lat. Organa genitalia) oder Genitalien dienen bei Spezies mit mehreren bzw. unterschiedlichen Geschlechtern vornehmlich der unmittelbaren Fortpflanzung. Sie werden deshalb auch als primäre Geschlechtsmerkmale bezeichnet.

Funktional kann man zwischen den Sexualorganen – Organe, die zur Ausübung des Geschlechtsverkehrs dienen – und den Reproduktionsorganen unterscheiden. Es werden dementsprechend äußere von inneren Genitalorganen unterschieden. Bei männlichen Individuen kommt noch dazu, dass – als Drittfunktion – der Penis mit seiner Harnröhre Teil der ableitenden Harnwege ist.

Unterschieden wird ferner in (primäre, eigentliche) Geschlechtsdrüsen (das sind Hoden und Eierstöcke) sowie sog. (zusätzliche) akzessorische Geschlechtsdrüsen.

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Krankheiten und Symptome am Fuss

Montag, 06. August 2007

Wo liegen die Beschwerden?

Der Fuß (lat. pes) ist der unterste Teil des Beines. Die Struktur des menschlichen Fußes und der Hand sind Variationen der selben fünf-Finger-Anatomie, die auch bei vielen anderen Wirbeltieren angelegt ist. Als Anpassung an den aufrechten Gang weist der menschliche Fuß eine hohe anatomische und funktionale Komplexität auf.

Der Fuß besteht aus Zehen, Ballen, Sohle, Ferse, Spann (Fußrücken) und Rist (Außenkante). Die Verbindung zum Unterschenkel wird durch den Talus (das Sprungbein) gebildet. In den Füßen befinden sich ein Viertel der 208 bis 215 Knochen des menschlichen Körpers.

An Fußsohle und Zehen finden sich die Rezeptoren der Hautsinne (Tastsinn) in besonders hoher Dichte. Die Fußmuskulatur hat die Aufgabe, die Bewegungen des Fußes auszuführen. Darüber hinaus spannt sie auch das Längs- und Quergewölbe des Fußes. Die Fußmuskulatur wird in die Gruppe der langen und der kurzen Fußmuskeln unterteilt. Die kurzen Fußmuskeln befinden sich am Fußskelett, d. h. sie haben hier ihren Ursprung und Ansatz. Die langen Fußmuskeln dagegen liegen am Unterschenkel. Die Unterschenkelmuskulatur wird dennoch zur Fußmuskulatur gezählt, weil sie am Fußskelett ansetzt.

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Krankheiten und Symptome am Bein

Montag, 06. August 2007

Wo liegen die Beschwerden?

Als (freie) untere Extremität wird in der medizinischen Fachsprache das Bein des Menschen bezeichnet. Sie dient der Fortbewegung.

 

Bei den auf vier Füßen stehenden Säugetieren wird sie als hintere Extremität, Hinter- oder Beckengliedmaße (Membrum pelvinum) bezeichnet und leistet ebenfalls den Hauptbeitrag zur Fortbewegung.

Das Bein besteht aus:

  • dem Gesäß
  • dem Hüftgelenk
  • dem Oberschenkel (Femur)
  • dem Knie (Genu)
  • dem Unterschenkel (Crus)
  • dem Fuß (Pes), bestehend aus der Fußwurzel (Tarsus), dem Mittelfuß (Metatarsus) und den Zehen (Digiti pedis)

mit den zugehörigen Knochen, Muskeln, Sehnen, Gelenken, Bändern und Nerven zur Ermöglichung der Bewegung, sowie Blutgefäßen, Lymphgefäßen und dem Hautüberzug.

In der Umgangssprache wird als „Bein“ auch oft nur der Bereich zwischen Gesäß und Fuß bezeichnet. Bei einem durchschnittlichen Erwachsenen macht ein Bein etwa ein Fünftel des Körpergewichts aus, beide Beine zusammen gut 40 Prozent.

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