Eine Endoprothese ist ein Ersatzstück aus einem körperfremden Material ( z.B. Metall ), das dazu dient die ursprüngliche Funktion des betroffenen Körperteils wieder herzustellen. Bei dem erkrankten Körperteilen handelt es sich meist um Hüft,- Knie- oder Ellenbogengelenke die zerstörte Gewebeteile aufweisen. Die Prothesen sind den Organteilen nachgebildet und in den Körper implantiert.

Totalendoprothesen sind komplette Nachbildungen wie z.B. ein künstliches Hüftgelenk inkl. eines Ersatzes von Kopf und Pfanne.
Mögliche Gefahren oder Gründe für einen wiederholten Eingriff ( Revisionseingriff ) sind Verrenkungen ( Luxationen ) der Prothese, arterielle Gefäßschadigungen, Wundheilungsstörungen ( Infektionen ), ein postoperative Bluterguss, eine Verletzung von Nerven und Blutgefäßen. Die genannten Risiken treten bei ca. 1 % der Behandlungsfälle auf.