Krankheiten und Symptome bei Ausscheidung

Was haben Sie für eine Beschwerde?

Als Ausscheidung (v. lat.: excernere = ausscheiden) wird die Exkretion unerwünschter körpereigener Stoffwechselprodukte und körperfremder Stoffe aus dem Körper in die Umwelt bezeichnet. Dieser Vorgang ist überlebenswichtig. Wird er zu lange unterbrochen, führt die Ansammlung schädigender Substanzen im Körper zu einer Vergiftung. Die Produkte dieses Vorganges werden Exkrete oder auch Ausscheidungen genannt.

Die Exkretion ist ein aktiver Vorgang und nicht zu verwechseln mit einer passiven Abgabe von Substanzen an die Umwelt, wie beispielsweise bei der Diffusion überschüssigen Kohlenstoffdioxids aus dem Blut in die Atemluft.

Demgegenüber schließt Sekretion als allgemeiner Überbegriff für die Absonderung von Biomolekülen und Flüssigkeiten aus Zellen – neben der Exkretion – vor allen Dingen auch die Abgabe nützlicher Stoffe innerhalb des Körpers mit ein.

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2 Antworten zu “Krankheiten und Symptome bei Ausscheidung”

  1. Heike Riedel sagt:

    Ich habe ständig Probleme mit wechselnder Stuhlkonsistenz. Mal habe ich Durchfall mehrere Tage hintereinander oder Verstopfung mit starkem plötzlichen Stuhldrang und dem ständigen Gefühl nicht richtig entleert zu sein. Meine Lebensqualität ist stark beeinträchtigt weil ich ständig Angst habe plötzlich eine Toilette aufsuchen zu müssen und es ist keine in der Nähe. Ich traue mich kaum noch für längere Zeit aus dem Haus zu gehen. In Einkaufscentern bekomme ich richtig Panik, wenn keine Toilette in der NÄhe ist. Ich habe inzwischen angefangen auf Milchprodukte zu verzichten und nehme Präparate mit Lactobazillus Acidophillus, das hilft gegen den Durchfall, zumindest etwas. Blähungen habe ich auch manchmal und Übelkeit direkt nach dem Essen. Stuhlgang 4 bis 8 mal an manchen Tagen und an manchen Tagen gehts garnicht. Schmerzen im Unterbauch habe ich eher kaum, dafür aber oft ein unangenehmes mulmiges Gefühl, wie Prüfungsangst oder so ähnlich. Die Symptome treten meist nur Vormittags auf.
    Ergänzend wäre evtl. noch von Bedeutung: Ich habe vor 10 Monaten mit dem RAuchen aufgehört und hatte als Raucher nie Verdauungsprobleme. Etwa vor 6 Monaten fingen die Beschwerden an, damals war auch eine heftige Akne mit im Spiel, die nun abgeheilt ist. Zu Anfang waren die plötzlichen Durchfälle sehr heftig und der STuhl war breiig, massig, schaumig und fettglänzend. Inzwischen aber eher fester und von flockiger Konsistenz oder auch sehr fest. Der Besuch bei verschiedenen Ärzten brachte mir nichts, ich werde als psychosomaticher Fall abgefertigt.

    Mit freundl. Gruss
    H. Riedel
    39 jahre

  2. Haben Sie alle Allergien und Intoleranzen getestet und ausgeschlossen und alle Blutwerte & Organe ( Leber, Pankreas, Galle, … ) sind in Ordnung, Sie ernähren sich gluten-, laktose- und fruktosearm / frei, Ihr Ernährungstagebuch haben Sie einer Ernährungsberatung vorgelegt?

    Wenn keine morphologischen oder labormedizinischen Normabweichungen nachgewiesen werden spricht man von einem Reizmagen ( Funktionelle Dyspepsie ) und einem Reizdarm ( Colon irritabile ).

    30% aller Menschen geben (gelegentlich) Beschwerden an, die mit der Diagnose eines Reizmagens oder Reizdarms vereinbar sind. Etwa 25% der Menschen mit den Symptomen von Reizmagen und Reizdarm suchen den Arzt auf. Ca. 1% der Menschen mit diesen Symptomen sind durch die Beschwerden so eingeschränkt, daß sie dauernder Behandlung durch Spezialisten bedürfen. Das Risiko, an einer entzündlichen oder bösartigen Erkrankung von Magen oder Darm zu erkranken ist bei Reizmagen und Reizdarm allerdings nicht erhöht.

    Die Ursachen liegen meist sowohl im psychischen Bereich (Distress, innere Unzufriedenheit, Unfähigkeit Probleme und Wünsche zu äußern usw.) als auch im somatischen Bereich (z. B. als Folge von Ernährungsfehlern wie dem Konsum stark säurebildender Getränke wie Kaffee, Destillate oder Sekt, sowie fetthaltiger Speisen).

    Da die Lebensqualität in der Regel sehr stark beeinträchtigt ist, muss auch ohne einen organischen Befund die Behandlung als dringend notwendig angesehen werden.

    Fühlen Sie sich nicht als psychosomatischer Fall abgefertigt sondern lassen Sie sich auf Reizdarm und Reizmagen behandeln.

    Zur Behandlung der Beschwerden sind pflanzliche Medikamente und homöopathische Mittel in Verbindung mit einem Besuch in einer Homöopathischen Praxis, insofern Sie es noch nicht getan haben, einen Versuch wert – aber auch diverse psychosomatische ( Reha – ) Kliniken werden Ihnen helfen können. Sprechen Sie mit Ihrer Krankenkasse.

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