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Als Ausscheidung (v. lat.: excernere = ausscheiden) wird die Exkretion unerwünschter körpereigener Stoffwechselprodukte und körperfremder Stoffe aus dem Körper in die Umwelt bezeichnet. Dieser Vorgang ist überlebenswichtig. Wird er zu lange unterbrochen, führt die Ansammlung schädigender Substanzen im Körper zu einer Vergiftung. Die Produkte dieses Vorganges werden Exkrete oder auch Ausscheidungen genannt.

Die Exkretion ist ein aktiver Vorgang und nicht zu verwechseln mit einer passiven Abgabe von Substanzen an die Umwelt, wie beispielsweise bei der Diffusion überschüssigen Kohlenstoffdioxids aus dem Blut in die Atemluft.

Demgegenüber schließt Sekretion als allgemeiner Überbegriff für die Absonderung von Biomolekülen und Flüssigkeiten aus Zellen – neben der Exkretion – vor allen Dingen auch die Abgabe nützlicher Stoffe innerhalb des Körpers mit ein.

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